dr. John DRABIK – Die Zukunft der Menschheit und die Umstellung auf die natürliche Wirtschaftsordnung

dr. John DRABIK

Die Zukunft der Menschheit und die Umstellung auf die natürliche Wirtschaftsordnung

Warum ist die Globalisierung menschenfeindlich?

 

Sehr geehrte Damen und Herren!

Erlauben Sie mir im Vorfeld zu erwahnen, dass ich nicht Wertneutral bin, und meine Vorlesung auf die Anerkennung der Grundwerte der universellen Moral beruht. Unter universeller Moral verstehe ich die Anerkennung und Schutz der Grundbedürfnisse, Interessen und Werte aller Menschen. Bevor wir mit der Analyse der Probleme der Globalisierung beginnen, müssen wir die Natur der Probleme untersuchen. Aus Sicht der Lösungsmöglichkeiten teilen wir die Probleme entweder als konvergent oder als divergent (abweichend) auf. Zur Lösung von divergenten Problemen eignen sich nicht die Methoden zur Lösung von konvergenten Problemen. Die abstrakten mathematischen Methoden sind auf die konvergenten Probleme der Naturwissenschaften gut anwendbar, somit sind diese Probleme zumindest theoretisch lösbar. Im Gegensatz dazu sind die mathematischen Methoden zur Lösung von Problemen, die sich mit Menschen, mit der menschlichen Gesellschaft und mit ihrem Tun – so auch mit der Volkswirtschaft – befassen, nur bedingt als Hilfsmittel anwendbar.

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dr. Janos DRABIK – Ungarn – Ende der Wende – Die Rückkehr der roten Magnaten

dr. Janos DRABIK

Ungarn: Ende der Wende?

 Die Rückkehr der roten Magnaten

 

Ungarns Westverschuldung und ihre ökonomische Folgen

Ungarn hat infolge der Explosion der Preise auf dem Weltmarkt im Jahre 1973 in den siebziger Jahren Kredite in Höhe von 1 Milliarde Dollar aufgenommen, eine Summe deren mehrfaches das Land in Gestalt von Schulden-und Zinstilgung bereits zurückgezahlt hat. Eine Studie der Ungarischen Nationalbank aus dem Jahre  1993 stellt fest, dass “für die Verwendung eines  Eine-Milliarde-Dollar-Kredites im Zeitraum zwischen 1973 und 1989 ein diese Summe um ein mehrfaches übersteingender Aufwand von insgesamt 11 Millarden Dollar an kumulierten Zinszahlungen erbracht worden ist.“ Von 1980 bis 1995 tilgte Ungarn das geschuldete Kapital sowie den größeren Teil der geschuldeten Zinsen aus Krediten, die ihm vom Ausland gewährt worden sind. Die für die Tilgung der Zinsen aufgenommen Kredite vervielfachten Ungarns Schuldenbestand, ohne dass auch nur ein einziger Dollar aus dieser Vervielfachung der ungarischen Wirtschaft zugute gekommen wäre.

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Dr. Janos DRABIK – Ungarns Westverschuldung und ihre ökonomische Folgen

Dr. János DRABIK

 

Ungarns Westverschuldung und ihre ökonomische Folgen

 

 

     Ungarn hat infolge der Explosion der Preise auf dem Weltmarkt im Jahre 1973 in den siebziger Jahren Kredite in Höhe von fast 4 Milliarden Dollar aufgenommen , eine Summe deren mehrfaches das Land in Gestalt von Schulden-und Zinstilgung  bereits zurückgezahlt. Eine Studie der Ungarischen Nationalbank aus dem Jahre  1993 stellt fest, daß “für die Verwendung eines  Eine-Milliarde-Dollar-Kredites im Zeitraum zwischen 1973 und 1989 ein diese Summe um ein mehrfaches übersteingender Aufwand von insgesamt 11 Millarden Dollar an kumulierten Zinszahlungen erbracht worden ist.“ Von 1980 bis 1995 tilgte Ungarn das geschuldete Kapital sowie den größeren Teil der geschuldeten Zinsen aus Krediten, die ihm vom Ausland gewährt worden sind. Die für die Tilgung der Zinsen aufgenommen Kredite vervielfachten Ungarns Schuldenbestand, ohne daß auch nur ein einziger Dollar aus dieser Vervielfachung der ungarischen Wirtschaft zugute gekommen wäre.

 

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dr. John DRABIK – Die politische Kultur in der Russischen Föderation

dr. John Drabik

Die politische Kultur in der Russischen Föderation

Wir versuchen die derzeitige Lage der politischen Kultur in Rußland von der Wechselwirkung der politischen Struktur und Kultur ausgehend zu entwerfen. Diese russische politische Kultur muß als eine gleichzeitig abhängige und unabhängie Variable betrachtet werden, die nicht nur die politische Struktur determiniert, sondern auch sie selbst ist durch die politische Struktur bestimmt.  Bei der Betrachtung der russischen politischen Kultur als die subjektive Seite des russischen politischen Systems  beschäftigen wir uns mit der Ebene des politischen Wissens, mit den Faktoren, die die politischen Emotionen und Gesinnungen beeinflussen und mit den zur Geltung kommenden politischen Werten und Normen.

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